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Pädaudiologie

Lehre des Hörens und der Hörstörungen im Kindesalter.


Pädiatrie

Fachgebiet der Medizin, das sich mit Diagnose und Therapie von Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter befasst.
(Quelle: ZVK)


Pädiatrie, Ergotherapie in der

Ergotherapie wird bei Kindern vom Säuglings- bis ins Jugendlichenalter angewendet wenn die Entwicklung verzögert ist, wenn Verhaltensstörungen auftreten, wenn Kinder durch Erkrankungen in der Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind oder wenn Kinder von Behinderung bedroht oder betroffen sind.


Palliativmedizin

Palliativmedizin umfasst die ganzheitliche Behandlung und Begleitung von Patienten (und deren Angehörigen) mit einer unheilbaren, weit fortgeschrittenen und fortschreitenden Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung mit dem Ziel, für die verbleibende Lebenszeit des Patienten die bestmögliche Lebensqualität zu erreichen und sicher zu stellen („… die Beherrschung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen höchste Priorität besitzt“ - WHO).


Pandemie

(griech.); Epidemie größeren Ausmaßes; weit verbreitete Seuche


Pap-Abstrich

Papanicolaou-Abstrich; Papanicolaou war ein griechischer Arzt, nach dem diese Form des Abstrichs benannt wurde. Der Pap-Abstrich dient der Zelluntersuchung der Scheidenschleimhaut. Er wird z.B. zur Krebsdiagnostik angewandt.


Paracetamol

Wirkstoff, der schmerzstillend und fiebersenkend wirkt; Bestandteil vieler Schmerzmittel und Erkältungsmedikamente


Paradigmenwechsel

Änderung des Blickwinkels auf ein wissenschaftliches Feld


Parafunktion

nicht natürliche Funktion; Nebenfunktion


Paralyse

vollständige Lähmung


Parese

Lähmung


Parkinson Syndrom

Neurologische Erkrankung des fortgeschrittenen Lebensalters
(Quelle: ZVK)


Parlament

gesetzgebende Versammlung; Vertretung einer Gemeinschaft


Parodontitis

Umgangssprachlich fälschlicherweise oft als Parodontose (= Zahnbettschwund) bezeichnet. Parodontitis meint eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Es sind also (zunächst) nicht die Zähne betroffen. Eine unbehandelte Parodontitis schreitet voran und führt dazu, dass sich die Zähne lockern und sogar ausfallen können.


Parodontium

gesamter Zahnhalteapparat mit Haltefasern und Knochen


Parodontologie

Die Parodontologie ist die Lehre vom Zahnhalteapparat bzw. von den Zahnbetterkrankungen. Der Begriff der Parodontologie leitet sich her von 'parodontal' = den Zahnhalteapparat (Parodontium) betreffend und 'logie' = Lehre.

Die Parodontologie beschäftigt sich sowohl mit den Erkrankungen des Zahnhalteapparates als auch oder vor allem der Prävention solcher Erkrankungen. Die am häufigsten auftretende Erkrankung des Zahnhalteapparates ist die Parodontitis, eine durch Bakterien des Zahnbelags ausgelöste Entzündung. Eine Früherkennung solcher Erkrankungen im Rahmen der Parodontologie ist äußerst wichtig, da Parodontitis ab dem 40. Lebensjahr der häufigste Grund für Zahnverluste ist. Die Parodontologie kennt Therapien, die den Krankheitsverlauf abbremsen und damit Zähne erhalten können.

Weiterführende Informationen zur Parodontologie bzw. zur Zahnbett- und Zahnfleischbehandlung finden Sie auf der Deutschen Zahnarztauskunft.


Partnerschaftsmodell

Das Partnerschaftsmodell beinhaltet das Abstimmungsverfahren zur Umsetzung gesetzlicher Regelungen in Form von Richtlinien und Rahmenempfehlungen zu unterschiedlichen Leistungsbereichen.

Die Heilmittel-Richtlinien nach § 92 SGB V werden zwischen Ärzten und Spitzenverbänden der Krankenkassen im Gemeinsamen Bundesausschuss unter Berücksichtigung der Anhörung der Leistungserbringer erstellt.
(Quelle:ZVK)


Pathogenese

Entstehung und Entwicklung von Krankheiten


Pathologie

Lehre von den krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen


Patientenverfügung

Mit der Patientenverfügung entscheidet man sich selbstbestimmt über Durchführung oder Unterlassung bestimmter medizinischer Maßnahmen für den Fall bzw. Zeitpunkt, in dem man selbst nicht in der Lage ist, diese Willensäußerung vorzunehmen, also einwilligungsunfähig ist.


Paukenerguss

Ansammlung von Flüssigkeit in der Paukenhöhle im Mittelohr, welche nicht auf normalem Wege durch die Ohrtrompete abgeführt werden kann.
Behandelt wird erst mit abschwellenden Medikamenten; führen diese nicht zum Erfolg, muss das Trommelfell angestochen oder -geschnitten werden.
Teilweise wird auch ein sogenanntes Paukenröhrchen gesetzt, durch das die Flüssigkeit ablaufen kann. Nach einem viertel bis halben Jahr fällt es von alleine ab.


PDA

Peridualanästhesie; Lokalanästhetikum wird in den Wirbelkanal gespritzt. Bei Operationen und zur Behandlung akuter oder chronischer Schmerzen. Wird häufig bei Geburten eingesetzt, um diese schmerzfrei zu ermöglichen.


Pearl-Index

Gibt die Anzahl der ungewollten Schwangerschaften bei 100 Frauen, die 1 Jahr lang mit dem gleichen Mittel verhüten an.
Der Pearl-Index der Pille beispielsweise liegt zwischen 0,1 und 0,9. Das heißt: von 100 Frauen, die 1 Jahr lang mit der Pille verhüten, werden 0,1 bis 0,9 ungewollt schwanger.


Pedographie

Fußdruckmessung


Peeling

(engl.) = "schälen"; Entfernung der obersten Hautschichten


PEKiP®

(eingetragenes, gesetzlich geschütztes Warenzeichen); Kurzform von Prager-Eltern-Kind-Programm®; sozialpädagogisches Konzept, im Rahmen dessen Eltern und deren Kinder während des ersten Lebensjahres in ihrer gemeinsamen Entwicklung begleitet werden sollen. PEKiP®-Gruppen werden von PEKiP®-Gruppenleiterinnen/-Gruppenleitern geleitet, die durch eine spezielle Zusatzausbildung qualifiziert sind.


Pelvimetrie

Virtuelle Beckenausmessung und Kindskopfvermessung vor der Geburt per MRT.


Perfetti

Behandelt werden bei diesem Konzept neurologische (= die Nerven betreffende) Störungen und Hemiplegie (Halbseitenlähmung), zum Beispiel nach einem Schlaganfall.
Professor Carl Perfetti (italienischer Neuropsychiater) entwickelte das Konzept. Seine Methode zur Rehabilitation wird auch als kognitive (= das Erkennen betreffend, das Wahrnehmen betreffend) therapeutische Übung bzw. als Perfetti-Methode bezeichnet.
Perfetti hat die Sichtweise, dass eine Rehabilitation nichts anderes ist als ein Lernprozess unter pathologischen (= krankhaften) Bedingungen. Die kognitiven Prozesse, die bei einer Bewegung im Gehirn ablaufen, sind für die Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit von entscheidender Bedeutung. Je besser es gelingt, die kognitiven Fähigkeiten wiederherzustellen, desto besser sind auch die Bewegungsfähigkeit und die Bewegungskontrolle.


Perimetrie

computergesteuerte Gesichtsfeldmessung


Peripheres Nervensystem

Hirnnerven, Rückenmarknerven samt Ganglien
(Quelle: ZVK)


Persönlichkeitsstörung

Länger anhaltende Erlebens- oder Verhaltensmuster des Betroffenen, die von "normal" empfundenem Verhalten in verschiedenen Weisen abweichen. Persönlichkeitsstörungen kpönnen sich sehr vielfältig äußern und sind daher in mehrere Kategorien unterteilt.
Die Ursachen einer solchen Erkrankung sind nicht zu verallgemeinern. Es spielen zu viele Faktoren eine Rolle. Behandelt wird zumeist in Form einer mehrjährigen Therapie.


Pessar (Diaphragma)

Das Pessar ist eine in verschiedenen Größen erhältliche Kappe aus Latex oder Silikon mit flexiblem Ring.
Diese Kappe wird beidseitig mit einem spermienabtötenden Gel bestrichen, zusammengedrückt und mit dem vorderen Ende voran tief in die Scheide eingeführt und auf den Muttermund geschoben.
Nach dem Verkehr muss die Kappe mindestens noch 6, höchstens aber 12 Stunde in der Scheide bleiben und anschließend mit Wasser und milder Seife gereinigt werden.


Pflegekasse

Pflegekassen sind eigenständige Behörden, die den Krankenkassen aber eng angegliedert sind. Die Pflegekassen sind die Träger der gesetzlichen Pflegeversicherung. Eine Aufgabe der Pflegekassen ist es, Leistungen der Pflegeversicherung für ihre Versicherten zu erbringen. Dazu zählen Sach- und Geldleistungen ebenso wie Dienstleistungen. Dabei müssen sie die pflegerische Versorgung der Versicherten koordinieren und stets die Effektivität und die Wirtschaftlichkeit ihrer Leistungen überwachen.
Quelle: Wikipedia


Pharma(ko)-

Wortteil: Arzneimittel-


Pharmazeutik

Arzneimittelkunde


Pharmazeutikum

Arzneimittel


Pharmazie

Lehre von der Arzneimittelkunde; Lehre von der Arzneimittelzubereitung


Phimose

Vorhautverengung


Phleb-

Wortteil: Vene(n)


Phlebologie

Phlebologie umfasst die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Nachsorge von Venenerkrankungen (zum Beispiel Thrombosen, Krampfadern oder Hämorrhoiden).


Phobie

krankhafte, sich zwanghaft aufdrängende Angst; Der Betroffene versucht unter allen Umständen, die gefürchtete Situation zu meiden.


Phonetografie

Stimmfeldmessung; Stimmumfangsmessung


Phoniatrie

Stimm- und Sprachheilkunde


Photorefraktive Keratektomie (PRK)

Lasermethode zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Die Hornhaut wird abgeschliffen und darunterliegendes Gewebe per Laser korrigiert.
Diese Methode kann mehr Nebenwirkungen als LASEK oder LASIK mit sich bringen, da keine Hornhat mehr zurückgeklappt werden kann.


Physikalische Therapie

Physikalische Therapie umfasst die Anwendung von physikalischen Maßnahmen, also Verordnung und Überwachung von zum Beispiel Krankengymnastik, Bewegungstherapie, Massage, Wärme- oder Kältebehandlungen, Elektro-, Hydro- oder Lichttherapie.


Physio-Akupunkt-Therapie (PATH)

Die Physio-Akupunkt-Therapie (PATH) hat einen ganzheitlichen Ansatz. Die ganzheitliche Medizin betrachtet den menschlichen Körper als Ganzes. Sie beruht auf der Erkenntnis, dass sich gesundheitliche Störungen in einem Körperteil auch auf andere Körperteile auswirken können bzw. dass zwischen unterschiedlichen Bereichen und Organen des Körpers wechselseitige Beziehungen bestehen.

In der Physio-Akupunkt-Therapie werden Konzepte der traditionellen chinesischen Medizin mit westlichen Methoden kombiniert. Bestimmte Punkte auf den so genannten Meridianen werden bei der Physio-Akupunkt-Therapie mit Hilfe eines Stäbchens stimuliert, das heißt es wird in der Regel nicht mit Nadeln gearbeitet. Meridiane sind Bahnen, die Organen zugeordnet sind; so gibt es beispielsweise den Magen-Meridian oder den Herz-Meridian. Auf einer Seite des Stäbchens, das bei der Physio-Akupunkt-Therapie zum Einsatz kommt, befindet sich eine Magnetspitze, mit der die Akupunkturpunkte gereizt werden. Ziel der Physio-Akupunkt-Therapie ist eine Linderung vor allem auch chronischer Beschwerden bspw. im Bereich des Muskelgewebes.


Physiotherapie

Physiotherapie (engl. physiotherapy) umfasst die physiotherapeutischen Verfahren der Bewegungstherapie (engl. kinesitherapy; therapeutic exercises) sowie die physikalische Therapie (physical therapy). Physiotherapie nutzt als natürliches Heilverfahren die passive - z.B. durch den Therapeuten geführte - und die aktive, selbstständig ausgeführte Bewegung des Menschen sowie den Einsatz physikalischer Maßnahmen zur Heilung und Vorbeugung von Erkrankungen. Physiotherapie findet Anwendung in vielfältigen Bereichen von Prävention, Therapie und Rehabilitation sowohl in der ambulanten Versorgung als auch in teilstationären und stationären Einrichtungen. Damit ist die Physiotherapie eine Alternative oder sinnvolle Ergänzung zur medikamentösen oder operativen Therapie.
(Quelle:ZVK)


Phytotherapie

Meint die Pflanzenheilkunde, welche zu den ältesten medizinischen Therapien gehört und auf allen Kontinenten und in allen Kulturen verbreitet ist. Sie verwendet ganze Pflanzen (Kräuter) und deren Teile (Blüten, Blätter, Wurzeln), die auf unterschiedliche Weise zubereitet werden. Häufige Darreichungsformen sind unbehandeltes Frischkraut, Aufguss, Dekokt (Auskochung) oder Kaltwasserauszug.


Piezosurgery

Ultraschallverfahren zur Knochenabtragung in der Zahnmedizin. Dadurch, dass unterschiedliche Gewebedichten angesprochen werden können, bleibt weiches Gewebe um den Kieferknochen herum unverletzt.


Pille

Die Pille ist das am häufigsten verwendete Verhütungsmittel in Deutschland.
Sie unterdrückt den Eisprung und verhindert somit die Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter. Zudem verdickt sich der Schleim am Muttermund und ist für die Spermien so nur sehr schwer zu durchdringen. Die Wirkstoffe der Pille sind Östrogen und Gestagen.
Es gibt verschiedene Einnahmemöglichkeiten. Bei der Einphasenpille wird 21 oder 22 Tage lang täglich eine Pille genommen. Darauf folgt eine 6 oder 7 tägige Pillenpause.
Bei kombinierten Präparaten wird die Pille 28 Tage lang durchgehend genommen, wobei die letzten 6 oder 7 Pillen ohne Wirkstoff sind. Da es zu keiner Pillenpause kommt, kann so der Anfang der neuen Packung nicht so leicht vergessen werden.
2 oder 3 Phasen Pillen sind in entsprechenden Phasen unterschiedlich dosiert und soll die natürlichen Hormonschwankungen des Körpers nachahmen.
Hat man die Einnahme einmal vergessen, kann die Pille bis zu 24 Stunden noch nachgenommen werden. Bei einem längeren Zeitraum ist der empfängnisverhütende Schutz für den Zeitraum der Pillenpackung nicht mehr gegeben.


Pille danach

Die Pille danach enthält Gestagen in sehr hoher Dosierung.
Sie unterdrückt den Eisprung und verhindert somit die Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter. Eine Abtreibungspille ist die Pille danach nicht, da sie bereits wirkt, bevor sich die Eizelle in einnistet.
Genommen werden kann sie bis zu 72 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr, ist aber in den ersten 12 Stunden am wirkungsvollsten.
Geeignet ist sie allerdings nur zur Notfallverhütung, wenn andere Mittel versagt haben.


Plaque

Feste Ablagerungen auf dem Zahnschmelz (bspw. Bakterien und körpereigene Zellprodukte), die zur Entstehung von Karies beitragen.


Plastische Füllungen

= direkte Füllungen; Herkömmliche Füllungen werden vom Zahnarzt direkt in das vorbereitete Zahnloch eingebracht und erhärten dort selbständig oder durch Bestrahlung. Bei Füllmaterialien, die zum Zeitpunkt des Einbringens noch verformbar sind, spricht man von plastischen Füllungen. Die Behandlung ist normalerweise in einem Behandlungstermin abgeschlossen.


Plastische Operationen

Plastische Operationen umfasst chirurgische Eingriffe, welche Form, Funktion oder Ästhetik eines Körperteils wiederherstellen oder verbessern.


Plegie

Wortteil "Lähmung"


Pleura

die Haut, die die beiden Brustkorbhälften auskleidet und die Lungen überzieht; Brustfell und Lungenfell;


Pleuraempyem

Flüssigkeits- /Eiteransammlung zwischen Rippenfell und Lungenfell


Pleurahöhle

Raum zwischen Lungenfell, Rippenfell und Zwerchfell.


Pleuritis

Rippenfellentzündung; Entzündung der Pleura (Brustfell und Lungenfell); Symptome u.a.: atemabhängige Schmerzen, Fieber, Atembeschwerden; meist auf einer Seite des Brustkorbes; die Ursache kann infektiös oder nichtinfektiös sein.


Pleurodese

Verklebung der Rippenfellblätter


Plexusanästhesie

lokale Anästhesie, Anästhetikum wird in Nervengeflecht gespritzt.


Pneum-

Wortteil: Luft-, Gas-, Atem-


Pneumokokken

Bakteriengattung (Besiedlung der Schleimhäute)


Pneumonektomie

Entfernung eines Lungenflügels


Pneumonie

Lungenentzündung


PNF

Abkürzung für Propriozeptive Neuromuskuläre Facilitation; Facilitation meint: Bewegung bahnen, fördern, erleichtern.
(Quelle: ZVK)


Poltern

Störungen des Redeflusses in Form von einem überhasteten und beschleunigten Sprechablauf; undeutliche und verwaschene Aussprache


Polydaktylie

"Vielfingerigkeit"; angeborene Anomalie der Finger- oder Zehenanzahl


Polymere

Ein Polymer ist allgemein eine chemische Verbindung, welche aus Molekülketten oder verzweigten Molekülen besteht. Enger gefasst versteht man unter Polymeren die große Gruppe von Kunststoffen, bei denen Kohlenstoff für die Molekülketten-Bildung sorgt. Für die Zahnmedizin besondere Bedeutung gewonnen haben solche polymeren Kunststoffe, deren Polymerisation, also deren Erstarrung, unter Lichteinwirkung stattfindet.


Polyneuropathie

Erkrankung des Nervensystems, wobei immer mehrere Nerven angegriffen sind. Ursachen und Auswirkungen sind sehr vielfältig.


Polyp

gutartige Schleimhautausstülpung


Portiokappe

Verhütungsmittel; Die Portiokappe wird beidseitig mit einem spermienabtötenden Gel bestrichen, zusammengedrückt und mit der Öffnung nach oben, spätestens 20 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr, tief in die Scheide eingeführt, wo sie auf den Muttermund geschoben wird. Sie besteht aus Latex oder Silikon.


Positivliste

Eine Positivliste soll alle Präparate aufführen, die zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden können.
(Quelle:ZVK)


Praktischer Arzt

veraltete Berufsbezeichnung für einen Arzt ohne Weiterbildung; seit dem 1. Januar 2003 ist eine Niederlassung als praktischer Arzt nicht mehr möglich. Praktische Ärzte, die sich vor diesem Datum mit dieser Bezeichnung niedergelassen hatten, dürfen sie weiterführen. Heute werden nur noch Ärzte für Allgemeinmedizin (mit Weiterbildung) zur Niederlassung zugelassen.


Prämedikation

Medikamentengabe vor einem (operativen) Eingriff


Pränataldiagnostik

Untersuchungen der Schwangeren und des ungeborenen Kindes während der Schwangerschaft zur Erkennung möglicher Krankheiten, z.B. gezielte Ultraschalluntersuchungen.


Präparat

zubereitetes Arzneimittel


Präparation

gezielte Vorbereitung für die weitere Behandlung; (Zahnmedizin: Beschleifen eines Zahns zur weiteren Versorgung z.B. mit einer Füllung)


Prävalenz

Kennzahl, die aussagt, wie viele Menschen, ausgehend von einer bestimmten Zahl (bspw. 10.000) zu einem bestimmten Zeitpunkt an einer bestimmten Krankheit leiden.


Prävention

Gezielte Früherkennung und Verhütung einer Erkrankung. Mittels geeigneter Strategien wird versucht, spezifische Risikofaktoren für bestimmte Krankheiten zu vermindern oder negative Rahmenbedingungen zu verbessern, sowie die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten zu verringern oder zu verzögern.


Präventive Zahnheilkunde

siehe Präventivzahnmedizin


Präventivzahnmedizin

Die Präventivzahnmedizin befasst sich schwerpunktmäßig mit der Vorsorge und Verhütung von Erkrankungen des Zahnhalteapparates.
Unter anderem zählen Fluoridierung (beispielsweise durch Speisesalz), gute Mundhygiene, sowie die Nutzung von Mundhygienehilfsmitteln, Bestimmung des Kariesrisikos, professionelle Zahnreinigungen, Fissurenversiegelungen und Anfertigungen von Zahnschutz bei entsprechenden Sportarten zur Präventivzahnmedizin.
Auch eine Ernährung mit seltenem Zuckerkonsum ist wichtiger Bestandteil der Präventivzahnmedizin, deren Kernaussage ist: besser vorbeugen als heilen.


Praxisgebühr

Seit dem 1. Januar 2004 zahlen gesetzlich Krankenversicherte zehn Euro, wenn sie einen Arzt, Psychotherapeuten oder Zahnarzt erstmalig im Quartal aufsuchen, es sei denn sie werden zur Behandlung überwiesen. Auch wer den Arzt nur telefonisch konsultiert oder ein Rezept ausstellen lässt, muss die Praxisgebühr entrichten. Weitere Besuche und Anrufe beim selben Arzt im selben Kalendervierteljahr sind kostenfrei. Kontrollbesuche beim Zahnarzt, Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen sowie Schutzimpfungen sind von der Gebühr ausgenommen. Auch wer unter 18 Jahren ist oder eine Zuzahlungsbefreiung von seiner Krankenkasse vorlegt, muss nicht zahlen. Sobald in einem Kalenderjahr mehr als zwei Prozent des Bruttogehalts für Zuzahlungen ausgegeben sind (Chroniker: ein Prozent), muss eine Zuzahlungsbefreiung durch die zuständige Gesetzliche Krankenkasse ausgestellt werden. Die Praxisgebühr ist kein Zusatzverdienst für die Vertragsärzte: Sie führen die eingenommenen Beträge in voller Höhe an die Krankenkassen ab.
(Quelle:ZVK)


Praxisgemeinschaft

Als Praxisgemeinschaft bezeichnet man eine Kooperationsform von Vertragsärzten. Es handelt sich dabei um Zusammenschluss von zwei oder mehreren Ärzten zur gemeinsamen Ausübung der Tätigkeit in gemeinsamen Praxisräumen in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (BGB-Gesellschaft).
Die Ärzte bilden allerdings im Gegensatz zur Gemeinschaftspraxis oder zum Medizinischen Versorgungszentrum keine wirtschaftliche Abrechnungsgemeinschaft, sondern lediglich eine Kostengemeinschaft. In Praxisgemeinschaften treten im Abrechnungsverhältnis zu der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung die Ärzte selbständig auf, d. h., sie rechnen jeder für sich ab.
Quelle: Wikipedia - Die freie Enzyklopädie


Praxisnetz

Vereinigung mehrerer niedergelassener, selbständiger Ärzte (partiell auch Krankenhäuser, Apotheken oder Pflegedienste). Einige Praxisnetze schließen auch Versorgungsverträge mit Krankenkassen, jedoch ist dies keine Pflicht.
Häufig werden Praxisnetze in Regionen mit Versorgungsproblemen gebildet, um eine bessere ärztliche Betreuung zu erzielen. Ebenfalls von Vorteil für die Patienten ist die Kommunikation der Ärzte untereinander, so können diese Patientendaten untereinander austauschen und den bisherigen Behandlungsverlauf einsehen.
Oft wird eine Notfallpraxis außerhalb der Sprechzeiten im Wechsel besetzt.
Auch besteht für die Ärzte ein betriebswirtschaftlicher Vorteil, beispielsweise bei gemeinsamer Materialbestellung (Mengenrabatt, etc.).


Presbyopie

Altersweitsichtigkeit


Private Krankenversicherung (PKV)

Im Unterschied zu gesetzlichen Krankenkassen versichern private Krankenkassen nur Personen, deren Bruttoeinkommen oberhalb der gesetzlichen Versicherungspflichtgrenze liegt. Diese liegt im Jahr 2006 bei einem jährlichen Bruttoeinkommen von 47.250 Euro. Darüber hinaus können auch Selbstständige, Freiberufler und Beamte Mitglied einer privaten Krankenkasse sein.

In der PKV sind Familienmitglieder nicht automatisch mitversichert, sondern müssen sich jeweils separat - mit zusätzlichen Versicherungsprämien - versichern. Der Versicherte ist in der PKV selbst Vertragspartner des Arztes oder Krankenhauses. Der Versicherte erhält eine Rechnung über alle Leistungen, die er in Anspruch nimmt, tritt in Vorleistung und rechnet die angefallenen Kosten mit seiner Krankenkasse ab.

Die Beiträge der Versicherten in der PKV errechnen sich nach Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand und den gewünschten Versicherungsleistungen.
(Quelle:ZVK)


Professionelle Zahnreinigung (PZR)

Die professionelle Zahnreinigung (oft abgekürzt mit 'PZR') gehört zu den Maßnahmen der Prophylaxe (Prophylaxe = Vorbeugung, Verhütung). Durch die professionelle Zahnreinigung kann gegen Karies und Zahnbetterkrankungen vorgebeugt werden. Außerdem kann die PZR zur längeren Lebensdauer von Füllungen und Zahnersatz beitragen. Der Umfang der professionellen Zahnreinigung wird für jeden Patienten individuell festgelegt.

Die professionelle Zahnreinigung heißt deswegen "professionell", weil sie nicht durch den Patienten selbst geleistet werden kann. Bei der professionellen Zahnreinigung werden zum Beispiel auch schwer zugängliche Stellen wie Zahnzwischenräume gereinigt. Die PZR ist eine Intensivreinigung des Gebisses, die entweder durch den Zahnarzt oder durch eine hierfür ausgebildete Fachkraft durchgeführt wird, zum Beispiel durch die Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin. Im Rahmen der professionellen Zahnreinigung können Leistungen durchgeführt werden wie: Entfernen von Belägen auf den Zahnoberflächen, in den Zahnzwischenräumen und in den Zahntaschen mit speziellen Instrumenten, Ultraschall- und Lasertechnik, Politur der gereinigten Zahnflächen, Beratung zur optimalen Zahn- und Zahnfleischpflege, Reinigung von Zahnersatz, und anderes.

Die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung können, je nach Aufwand und Umfang, unterschiedlich hoch sein. Sie werden in der Regel für privat Krankenversicherte übernommen, während gesetzlich Krankenversicherte die Kosten selbst tragen müssen.


Prokt-

Wortteil: Enddarm, After, Steiß


Proktologie

Proktologie umfasst die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Nachsorge von Erkrankungen, Verletzungen, Formveränderungen und funktionellen Störungen des Enddarms, also des Grimmdarms, des Mastdarms und des Analkanals.


Proktoskopie

Spiegelung des Analkanals.


Proliferation

Vermehrung von Gewebe durch Wuchern (z.B. bei Entzündungen, Tumoren)


Prophylaxe

Vorbeugung, Verhütung. Prophylaxe meint in der Regel die geeigneten Vorbeugemaßnahmen zur Verhinderung der Entstehung von Erkrankungen. Prophylaxe oder Vorbeugung ist so vielfältig wie denkbare Störungen der gesundheitlichen Befindlichkeit. Beispiele: Gute Mundhygiene ist in der Lage, fast alle entzündlichen Zahnerkrankungen zu verhindern. Allgemeine Körperhygiene ist zur selbstverständlichen Voraussetzung geworden, eine große Zahl heute kaum noch bekannter Krankheiten zu verhindern.


Prosodie

Silbenmaßlehre, Satzmelodie


Prostata

Die Prostata ist beim Erwachsenen etwa kastaniengroß. Die Prostata besteht aus Drüsen, die ein röhrenförmiges und bläschenartiges Gewebe haben, sowie aus Muskelfasern und aus Bindegewebe. Bei der Prostata handelt es sich um eine männliche Geschlechtsdrüse, welche die Harnröhre unterhalb der Harnblase umschließt. In der Prostata wird ein Teil der Samenflüssigkeit produziert. Das Sekret der Prostata stimuliert die Beweglichkeit der Samenfäden. Die Prostata wird auch als „Vorsteherdrüse“ bezeichnet (prostátēs, altgriechisch = „Vorsteher, Vordermann“).

Mit zunehmendem Alter vermehren sich durch hormonelle Veränderungen Drüsen- und Bindegewebe, so dass die Prostata größer wird. Dieser Vorgang der gutartigen Prostatavergrößerung wird "Prostatahyperplasie" genannt (Hyperplasie = Größenzunahme eines Organs oder Gewebes). Für die meisten Männer stellt die Prostatavergrößerung kein Problem dar. Wächst die Prostata zu stark an, engt sie allerdings die Harnröhre ein, wodurch zum Beispiel das Wasserlassen behindert wird. Betroffenen Männern kann oft schon durch eine medikamentöse Behandlung geholfen werden.

Eine akute, das heißt plötzlich einsetzende, Entzündung der Prostata (Prostatitis) wird in der Regel durch bakterielle Erreger ausgelöst. Die akute Prostataentzündung verursacht Schmerzen, beispielsweise in der Leistengegend, und wird mit Antibiotika behandelt.

Beim Prostatakarzinom handelt es sich um einen bösartigen Tumor der Prostata. Das Prostatakarzinom ist eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Männern in den westlichen Industriestaaten. Ursachen des Prostatakrebs' sind bislang noch nicht genau erforscht. Dem Facharzt stehen einfache und wenig belastende Untersuchungsmethoden zur Verfügung, um Prostatakrebs frühzeitig zu erkennen.


Prothese

künstlicher Ersatz


Prothetik

Bezeichnet das jeweilige mit der Herstellung von Prothesen (künstlicher Ersatz eines fehlenden Körperteils; Zahnersatz) befasste Teilgebiet einer medizinischen Disziplin. Handwerklich wird die Prothetik vom Orthopädiemechaniker oder Zahntechniker durchgeführt.


Provokationstest

Allergietest, bei der der Patient mit dem verdächtigen Stoff konfrontiert wird. Dies geschieht entweder nasal (z.B. Blütenpollen), oral (Lebensmittel) oder subkutan (z.B. bei Insektengiftallergien).


Proximalkaries

siehe Approximalkaries


Prüfarzt

Klinik- oder niedergelassener Arzt, der klinische Prüfungen und Studien mit Medizinprodukten und Arzneimitteln durchführt. Erfordert eine Weiterbildung.


PSA-Screening

Blutuntersuchung zur Fruherkennung von Prostatakrebs.


Psoriasis

Schuppenflechte; Hautkrankheit, bei der es zu starker Schuppenbildung kommt (in Schüben oder chronisch). Auslöser wie Klima oder psychische Belastung spielen eine große Rolle. Die Schuppenflechte ist nicht ansteckend und kommt bevorzugt an Knien, Ellenbogen oder Kopfhaut vor.


Psychiaterin / Psychiater

Fachärztin / Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie


Psychiatrie

Fachgebiet der Medizin, das alle Maßnahmen zur Diagnose, nichtoperativen Therapie, Prävention, Rehabilitation und lebensbegleitenden Versorgung von Patienten mit psychischen Störungen umfasst.
(Quelle: ZVK)


Psychiatrie, Ergotherapie in der

Ergotherapie im Bereich der Psychiatrie behandelt zum Beispiel geistige (seelische) Störungen im Kinder- und Jugendalter, von Nervenkrankheiten herrührende Störungen, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, Depressionen, Schizophrenien (= Gruppe psychischer Erkrankungen, die mit Bewusstseinsspaltung, Persönlichkeitszerfall und Selbstentfremdung einhergehen), Essstörungen und Störungen bei Alkohol-, Drogen-, Medikamenten- und Spielsucht.


Psychoanalyse

Psychoanalyse umfasst die Erkennung und psychoanalytische Behandlung von durch seelische Konflikte verursachten Erkrankungen mit dem Ziel, dem Patienten ein besseres Verständnis der unbewussten Bedingungen seiner Krankheit oder Störung zu ermöglichen. Neben der verstandesmäßigen Einsicht wird eine gefühlsmäßige Veränderung der konfliktverursachenden Teile der Persönlichkeit angestrebt.


Psychoanalytiker / Psychoanalytikerin

Das sind die Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen mit der Couch, aber schon lange nicht mehr ausschließlich. Die Psychotherapieverfahren, die sich von der Psychoanalyse ableiten, nennt man psychodynamische Verfahren. Sowohl Ärztinnen und Ärzte als auch Psychologinnen und Psychologen können sich in diesen Verfahren ausbilden lassen (s. Ärztliche / Psychologische Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen).
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie


Psychologe / Psychologin

Hat ein Studium der Psychologie erfolgreich absolviert. Das besagt allerdings noch nichts über dessen / deren psychotherapeutische Kompetenz. Trotzdem wird der Psychologe in Presse und Öffentlichkeit sehr oft mit dem Psychotherapeuten begrifflich gleichgesetzt. Das ist ein eklatanter Fehler. Ein Psychologe kann zwar – genau wie ein Arzt - zum Psychotherapeuten werden (s. Psychologischer Psychotherapeut / Ärztlicher Psychotherapeut). Dazu benötigt er aber eine Psychotherapieausbildung.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie


Psychologischer Psychotherapeut / Psychologische Psychotherapeutin

Psychologe / Psychologin mit Psychotherapieausbildung (s. Ärztlicher Psychotherapeut / Ärztliche Psychotherapeutin).
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie


Psychomotorik

Die Psychomotorik vertritt ein ganzheitliches Konzept des Lernens durch Bewegung. Der Körper, die Bewegung und die Wahrnehmung haben eine lebenslange Bedeutung für die Entwicklung der Persönlichkeit des Menschen.


Psychopharmaka

Arzneimittel zur Behandlung seelischer Erkrankungen; Einsatz aber auch in der Schmerztherapie und in der Anästhesie


Psychosomatik

(psychisch = seelisch; somatisch = körperlich); Wechselseitige Beziehungen zwischen Körper und Psyche. Unter psychosomatischen Beschwerden werden im engeren Sinne alle körperlichen Beschwerden ohne organischen Befund verstanden. Es wird davon ausgegangen, dass der Grund für die Beschwerden seelischer bzw. sozialer Natur ist.


Psychosomatikerin / Psychosomatiker

Fachärztin / Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie


Psychotherapeutin / Psychotherapeut

Laut Gesetz eine Psychologin / ein Psychologe mit psychotherapeutischer Ausbildung, ein / eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut / -in sowie ein entsprechend psychotherapeutisch ausgebildeter Arzt oder eine entsprechend psychotherapeutisch ausgebildete Ärztin (s.o.)
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie


Psychotherapie

Behandlung seelischer, emotionaler oder Verhaltensstörungen durch psychologische Methoden (Gespräche, autogenes Training, u.a.) in Gruppen- oder Einzeltherapie.


Pubertät

Übergangsphase in der Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen, in welcher die Geschlechtsreife erlangt und die sekundären Geschlechtsmerkmale ausgebildet werden. Bezüglich ihrer Dauer variiert die Pubertät stark.


Pulmonalklappe

eine der vier Herzklappen; Auslassklappe zwischen Herzkammer und Lungenstrombahn im rechten Herzen


Pulsoximetrie

Messung des Sauerstoffgehaltes im Blut mittels Durchleuchtung.


Pyothorax

Brustkorbvereiterung