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Magnetfeldtherapie

Statische oder pulsierende Magnetfelder werden zur Schmerzbehandlung eingesetzt. Es gibt diverse Methoden der Anwendung, wie beispielsweise Bestrahlung oder Pflaster.


Magnetresonanzspetroskopie

Bildgebendes Diagnoseverfahren, welches häufig bei Hirntumoren und neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen eingesetzt wird. Untersucht werden hierbei die Stoffwechselvorgänge im Gehirn.


Magnetresonanztomografie (MRT) / Kernspintomografie

Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist ein bildgebendes Verfahren, das mittels magnetischer Felder und Radiowellen Schichtaufnahmen körperinnerer Strukturen liefert.


Makuladegeneration

Netzhauterkrankung, meist altersbedingt, die in Folge von Absterben der Netzhautzellen zu einer Sehbehinderung oder gar zur vollständigen Erblindung führt.


Mammachirurgie

Operationen an der weiblichen Brust.


Mammakarzinom

Brustkrebs


Mammasonographie

Ultraschall der Brust


Mammografie

Untersuchung der weiblichen Brust mit Röntgenstrahlen.


Mandibula

Unterkiefer


Männerarzt cmi

cmi= certifizierte medizinische Information
Der Titel "Männerarzt cmi" wird nach einer entsprechenden Weiterbildung vom Institut für certifizierte medizinische Information und Fortbildung vergeben.
Diese Weiterbildung beinhaltet allgemeine Themen wie z. B. Ernährung, Psychologie, Haarausfall, Diabetes und Osteoporose, die hier aber speziell auf den Mann zugeschnitten sind.
Sinn der Weiterbildung ist es, die Krankheitsbilder des Mannes ganzheitlicher behandeln zu können.


Manuelle Lymphdrainage (MLD)

manuell = mit der Hand; Lymphe = in den Lymphgefäßen enthaltene Flüssigkeit; Drainage = Ableitung von Flüssigkeitsansammlungen;
Mit dieser Methode soll der Lymphfluss im Körper angeregt bzw. verbessert werden.
Es wird sanft mit gleichbleibender Druckintensität drainiert. Dabei werden entweder einzelne lokale Bereiche behandelt oder der ganze Körper, wenn der Lymphfluss allgemein angeregt werden soll. Neben diesem Effekt hat die Manuelle Lymphdrainage gleichzeitig auch eine schmerzlindernde Wirkung.


Manuelle Medizin / Chirotherapie

Manuelle Medizin / Chirotherapie umfasst die Erkennung und Behandlung von funktionellen Störungen des Bewegungsapparates, die Wiederherstellung der Beweglichkeit von Gelenken, deren Form und Zusammensetzung intakt, deren Funktion jedoch gestört ist, einschliesslich ihrer Folgeerscheinungen mittels besonderer, manueller Untersuchungs- und Behandlungstechniken.


Manuelle Therapie

Behandlung von Funktionsstörungen der Extremitäten- und Wirbelgelenke soweit sie reversibel sind.
(Quelle: ZVK)


Manuelle Therapie nach Cyriax

Die manuelle Therapie nach Cyriax, auch Cyriax-Methode, benannt nach dem Orthopäden James Cyriax, befasst sich mit der Diagnostik und Behandlung des Bewegungsapparates und insbesondere der Weichteile.

Ziel der Manuellen Therapie nach Cyriax ist es, entzündungsartige Schmerzzustände an den Sehnenübergängen zu den Muskeln und zu den Knochen zu behandeln. Solche Schmerzzustände treten typischerweise in den Bändern der Fuß- und Kniegelenke, im Ellbogen und in den Schultern auf.

Kern der Cyriax-Methode ist die intermittierende Spezialmassage - die Querfriktion - der Sehnenübergänge, um die genannten Schmerzzustände, Adhäsionen des Gewebes und eingeschlossene Ödeme zu beseitigen bzw. diesen vorzubeugen.


Master of Science Implantologie

siehe auch: Master of Science (M.Sc.);
Die Spezialisierung ist in der Zahnmedizin nicht mehr aufzuhalten. Eine steigende Zahl von Zahnärztinnen und Zahnärzten engagiert sich weit über das übliche Maß für ihre persönliche Fortbildung - aus zwei guten Gründen: Erstens wollen sie mit den aktuellen Trends in der Zahnmedizin Schritt halten. Zweitens erwarten auch die Patienten von ihren Zahnärzten bei besonderen Leistungen wie etwa der Implantologie inzwischen Expertenwissen.
Der Studiengang, der mit dem Titel "Master of Science" abschließt, bietet den Studierenden die Möglichkeit, ihre implantologischen Fähigkeiten berufsbegleitend auf höchstem Niveau und in konzentrierter Form zu aktualisieren.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V.


Master of Science (M.Sc.)

Der Master of Science (üblich in den Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften) kann an einen Bachelor of Science angeschlossen werden (in besonderen Fällen auch an einen Bachelor of Arts oder Bachelor of Engineering).
Masterstudiengänge setzen ein abgeschlossenes Erststudium wie Bachelor, Magister, Diplom oder Staatsexamen (erstes bei Jura und Lehramt, drittes bei Medizin) voraus und dauern im Vollzeitstudium ein bis zwei Jahre. Je nach Ausrichtung des Studiengangs können sie der wissenschaftlichen Vertiefung des Vorstudiums dienen oder ein neues Wissensgebiet erschließen. Viele Masterstudiengänge sind zulassungsbeschränkt.
Master können forschungsorientiert oder anwendungsorientiert ausgerichtet sein. Den Master als akademischen Grad verleihen nur Hochschulen (z.B. Fachhochschulen oder Universitäten). Es wird von den Hochschulen individuell geprüft, ob ein Absolvent zum Masterstudium zugelassen wird.
Quelle: WIKIPEDIA - Die freie Enzyklopädie


Mastitis

Entzündung der weiblichen Brustdrüse


Material-Allergietestung

Gezielte Untersuchung, ob ein beim Patienten verwendetes Material eine Allergie auslöst, nachdem konkrete Verdachtsmomente aufgetreten sind.


Maxilla

Oberkiefer


MDK, Medizinischer Dienst der Krankenversicherung

Der MDK ist eine von den Landesverbänden der Krankenkassen gegründete, gutachterlich unabhängige Arbeitsgemeinschaft.
Er ist der medizinische, zahnmedizinische und pflegerische Dienst der Pflege- und Krankenversicherung, wird also nur bei gesetzlich Versicherten tätig.
Der MDK überprüft die Pflegebedürftigkeit und ermittelt gegebenenfalls die Pflegestufe. Ebenfalls führt er Kontrollen in Pflegeheimen und Krankenhäusern durch und beurteilt, ob die Behandlungen patientengerecht sind.
Zu den grundlegenden Aufgaben des MDK gehört auch die Beantwortung von Fragen der Pflege- und Krankenkassen, Beratung der Kassen in Sachen Heil- und Hilfsmittelversorgung oder Beurteilung von Arbeitsunfähigkeit.
Pflege- und Krankenkassen sind per Gesetz verpflichtet, den MDK zu Rate zu ziehen und mit Begutachtungen zu beauftragen, wenn es um wichtige Fragen in Bezug auf Leistungsentscheidungen geht.


Mechanotherapie

Massage, Krankengymnastik u.a. "mechanische" Behandlungen des Körpers.


Mediastinum

Mittelfell


Medikamentöse Tumortherapie

Medikamentöse Tumortherapie umfasst die Durchführung und Überwachung der medikamentösen Therapie von Tumorerkrankungen, die in Zusammenhang mit dem medizinischen Fachgebiet des jeweils ausführenden Arztes stehen.


Medizinische Genetik

Medizinische Genetik umfasst die Erforschung der Erbkrankheiten mittels labordiagnostischer Verfahren (Untersuchung der Chromosomen oder einzelner Gene oder DNA-Abschnitte) einschließlich Risikoermittlung und genetischer Beratung der Patienten und deren Familien.


Medizinische Informatik

Medizinische Informatik umfasst die systematische Verarbeitung (Darstellung, Analyse, Bewertung) von Informationen in der Medizin bzw. im gesamten Gesundheitswesen mittels informationsverarbeitender Systeme (Computer), um einerseits diese strukturierten Informationen beschleunigt zur Verfügung zu stellen und so Arbeits-Prozesse zu erleichtern, aber auch, um beispielsweise Arbeits-Abläufe in Praxis oder Krankenhaus zum Zwecke der Verbesserung zu dokumentieren (Qualitätssicherung).


Medizinische Massage

Die Wurzeln der medizinischen Massage reichen sehr weit zurück. Erste Erwähnungen reichen bis ins dritte Jahrtausend im chinesischen Raum zurück, wohingegen ca. 400 vor Christus der griechische Arzt Hippokrates die medizinische Massage in Europa eingeführt hat. Allerdings verlor die medizinische Massage ihre Bedeutung als Therapieform im Laufe der Zeit noch mal und konnte sich erst im 16. Jahrhundert wieder in der modernen Medizin etablieren.

Die medizinische Massage, wie wir sie heute kennen, umfasst verschiedene Grifftechniken, wie z.B. Kneten oder Streichen und dient der Behandlung von Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates. Durch Druck, Zug und Dehnung der Muskeln und der Haut stellt sich die nachgewiesene und anerkannt heilende Wirkung ein.

Die Anwendungsgebiete und Therapieformen der medizinischen Massage sind vielfältig. Sie erstrecken sich von der Behandlung einfacher Muskelverspannungen mit Hilfe der klassischen Massage, über das Erkennen und Behandeln von Organstörungen durch die Reflexzonentherapie, bis hin zur Lymphdrainage, die unter anderem zur verbesserten Heilung von postoperativen oder verletzungsbedingten Schwellungen eingesetzt wird. Selbst auf die Psyche kann sich die medizinische Massage positiv auswirken.

Eine besondere Unterart der medizinischen Massage ist die gerätegestützte Massage wie z.B. Druckluft-, Ultraschall- oder Unterwassermassage.

Die medizinische Massage hat heute einen festen Platz sowohl in der Schulmedizin als auch in der Alternativen Medizin.


Medizinische Trainingstherapie (MTT)

Bei der Medizinischen Trainingstherapie handelt es sich um eine rein aktive Behandlungsform, d. h. der Therapeut kontrolliert den Patienten bei der Ausführung des Trainingsprogrammes, behandelt aber nicht manuell am Patienten. Die Therapie wird an Geräten und Zugapparaten durchgeführt und dient als individuelle Zusatz- bzw. Begleitbehandlung medizinischer Rehabilitationsprogramme (z. B. in der Orthopädie).
Die MTT hat sich aus dem Bereich des Fitnesstraining heraus entwickelt: mit ihr wurde Krafttraining an Rehabilitationsgeräten an therapeutische Zwecke sinnvoll angepasst. Vorrangiges Ziel ist das gezielte Beheben von Muskeldefiziten unter Berücksichtigung des Krankheitsbildes, das Training kann aber auch auf Herz-Kreislauf-Probleme ausgerichtet sein.


Medizinische Versorgungszentren

Die Gesundheitsreform 2004 erlaubt die Einrichtung von fachübergreifenden ärztlich geleiteten Einrichtungen, so genannten medizinischen Versorgungszentren. Krankenhäuser können so in die ambulante ärztliche Versorgung einsteigen. Auch nichtärztliche Berufsgruppen lassen sich einbinden.
(Quelle:ZVK)


Melanom

schwarzer Hautkrebs, bildet Metastasen


MELBA

Merkmalprofile zur
Eingliederung
Leistungsgewandelter und
Behinderter in
Arbeit


Membran

(lat.) (gespanntes) Häutchen


Meniskus

Gelenkring (Knorpel)


Menopause

Aufhören der Regelblutung (Menstruation)


Mesotherapie

Behandlungsmethode, die Elemente aus der Akupunktur und der Neuraltherapie (*) enthält.
(*) Neuraltherapie: Methode, bei der gezielt Lokalanästhetika (Medikamente zur örtlichen Betäubung) eingesetzt werden; z. B. bei schmerzhaften Verspannungen.


Metastasen

Nebengeschwüre, die sich aus bösartigen Tumoren (Krebs) bilden und sich in entferntem Gewebe ansiedeln.


Mikroabrasion

Methode zur Behandlung oberflächlicher, interner Farbveränderungen eines Zahnes, wobei ein geringer Zahnschmelzverlust erzeugt wird. Eine Flüssigkeit mit ca. 15%iger Phosphor- oder Zitronensäure wird auf die verfärbte Stelle aufgetragen und damit eine abrasive (= abtragende) Politur von 0,2 bis 0,4 mm Schichttiefe durchgeführt. Dieses als "minimal-invasive" bezeichnete Vorgehen gehört nicht zu den Zahnaufhellungstechniken im Sinne eines Bleichens (Bleaching). Minimalinvasiv heißt: möglichst schonend für nicht infizierte Bereiche (minimal = wenig; invasiv = eindringend).


Mikroorganismen, Mikroben

Mit bloßem Auge nicht sichtbare tierische und pflanzliche Kleinlebewesen (z.B. Bakterien).


Milieu

Wirkungskreis, Umwelt


Mineralstoffe

Stoffe, die lebensnotwendig sind (z. B. Eisen, Jod) und vom Organismus nicht selbst hergestellt werden können, dem Körper also mit der Nahrung zugeführt werden müssen


Minipille

Der Wirkstoff der Minipille ist Gestagen.
Die Gebärmutterschleimhaut wird nur mangelhaft aufgebaut, sodass sich eine befruchtete Eizelle nur schwer einnisten könnte. Zudem verdickt sich der Schleim am Muttermund und ist für die Spermien so nur sehr schwer zu durchdringen.
Die „neue Minipille“ unterdrückt zusätzlich den Eisprung. Sowohl die neue als auch die gewöhnliche Minipille sollte täglich zur gleichen Zeit eingenommen werden. Die Einnahme erfolgt den gesamten 28-tägigen Zyklus, es gibt keine pillenfreie Woche.


Mitochondrien

Zellbestandteile, die für die Energiegewinnung durch Umwandlung von Zucker und Fett, und Energieversorgung (Zellatmung) des Körpers zuständig sind, und oft als "Kraftwerke der Zelle" bezeichnet werden.


Mitralklappe

eine der vier Herzklappen; Einlassklappe zwischen Herzkammer und Vorhof im linken Herzen


Mittelohrerguss

Flüssigkeit im Mittelohr (hinter dem Trommelfell); das Mittelohr leitet den Schall vom äußeren Ohr zum Innenohr.


MKG-Chirurgie

Kurzform für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.
Die MKG-Chirurgie beschäftigt sich unter anderem mit Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereichs. Das Spektrum der Aufgabenbereiche ist weit gefasst. So gehören relativ einfache chirurgische Eingriffe in der Mundhöhle (z. B. das Entfernen von Weisheitszähnen) zu den Aufgaben eines Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, ebenso aber komplizierte Behandlungen beispielsweise unfallbedingter Verletzungen an besonders heiklen Regionen des Gesichts. Neben der medizinisch-chirurgischen Wiederherstellung von Funktionen spielt demnach auch die optisch-ästhetische Behandlung eine große Rolle.

Was ist der Unterschied zwischen Oralchirurgie und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (MKG)?
Die Oralchirurgie ist als Teildisziplin der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie zu sehen. Während Oralchirurgen Zahnärzte sind, die sich im Rahmen einer Weiterbildung auf operative Eingriffe innerhalb der Mundhöhle spezialisiert haben, erfordert die Fachbezeichnung als Arzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (MKG) ein abgeschlossenes Studium sowohl der Zahnmedizin als auch der Humanmedizin und anschließend eine vierjährige Weiterbildung in einer Fachklinik. Nach dem Facharzt kann der Mund-Kiefer-Gesichtschirurg mit einer dreijährigen Zusatzweiterbildung die Zusatzbezeichnung Plastische Operationen erwerben. Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen arbeiten oft eng mit Ärzten anderer Disziplinen zusammen (mit Zahnärzten, Fachärzten für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Hautärzten, und anderen).


Mobbing

Ständiges Ausüben negativen psychischen Drucks auf (meist) Arbeitnehmer oder Schüler.
Das Opfer wird beispielsweise beschimpft, geschlagen oder es wird vom allgemeinen Informationsfluss ausgeschlossen.


Molekularbiologie

Teilgebiet der Biologie, das den Aufbau, Stoffwechsel u.a. von Zellen auf molekularer Ebene untersucht.


Monitoring

Überwachung der Vitalfunktionen am Bildschirm (beispielsweise bei einer OP).


Monozyten

Untergruppe und die größten der weißen Blutkörperchen (Leukozyten), deren Aufgabe es ist, Bakterien zu vernichten.


Morbidität

Häufigkeit von Erkrankungen


Morbus

Krankheit


Morbus Crohn

Chronisch-entzündliche Darmerkrankung, welche alle Abschnitte des Magen-Darm-Traktes betreffen kann. Der Magen- und Darmspezialist Dr. Burrill Bernard Crohn beschrieb das Krankheitsbild 1932.


Morbus Scheuermann

auch: Scheuermann´sche Krankheit; Wirbelsäulenerkrankung durch Wachstumsstörung im jugendlichen Lebensalter; kann zu Rückenschmerzen und Haltungsschäden führen.


Morphin

stark wirkendes Schmerz- und Betäubungsmittel


Morphologie

Lehre vom Bau und der Gestalt der Lebewesen sowie ihrer Organe


Mosaikplastik

Methode zur Ausbesserung von Knorpelschäden. Hierbei werden "Knorpelzylinder" aus gesundem Knorpel herausgestanzt und in den defekten Knorpel wieder eingesetzt, wo sie festwachsen und neue Knorpelmasse bilden.


Motopädagogik

Durch ganzheitliche Förderung von Bewegungsabläufen und der Wahrnehmung soll die Handlungskompetenz des zu behandelnden Kindes in seinem persönlichen Lebensumfeld unterstützt werden.


Motorik

Bewegungslehre, Bewegungsabläufe


Motorisch evozierte Potentiale (MEP)

Reaktion eines Muskels auf einen bestimmten Reiz. Beispielsweise die Reflexprüfung am Kniegelenk.


Motorisch-funktionelle Verfahren

Motorisch-funktionelle Verfahren zielen darauf ab, Beweglichkeit (einschließlich der Grob- und Feinmotorik) sowie Gleichgewicht und Koordination zurückzugewinnen. Die Muskulatur soll gekräftigt werden, um wieder eine bestimmte Belastbarkeit der Patienten zu erreichen.


Moxibustion

auch: Moxa.
Naturheilkundliche Behandlung. Hierbei werden durch Abbrennen von kleinen Mengen Heilkräutern auf den Akupunkturpunkten diese duch die Hitze stimuliert.


MS

=Multiple Sklerose
Chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Die Entzündungsherde sitzen in Gehirn und Rückenmark und führen beispielsweise zu Sehstörungen oder Missempfindungen (Kribbeln, Taubheit), da die Leitung der Nervenimpulse über die Nervenbahnen vermindert ist.


Mucosektomie

Endoskopische Schleimhautentfernung bei Krebsverdacht.


Mukoviszidose

Erbkrankheit, die zu schweren Komplikationen in den Atemwegen führt.
(Quelle: ZVK)


Mulitmorbidität

Gleichzeitiges Bestehen von mehreren Krankheiten
(Quelle: ZVK)


Muskelrelaxation

Muskelentspannung;
in der Anästhesiologie: Gabe muskellähmender Mittel während großer, schwieriger Operationen


Mutismus

mutus = stumm, schweigend, ohne Sprache; Mutismus ist eine seelisch bedingte Stummheit. Die Betroffenen kommunizieren nur noch mit bestimmten Personen oder in speziellen Situationen. Auch Geräusche wie Niesen werden teilweise unterdrückt. (Def. von Prof. Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund)


MVZ, Medizinisches Versorgungszentrum

Ein MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum) ist eine fachübergreifende, ärztlich geleitete Einrichtung. Im Rahmen der fachübergreifenden Zusammenarbeit werden unterschiedliche Versorgungsfunktionen abgedeckt. Gesellschafter eines MVZ können sein: Ärzte verschiedener Fachrichtungen, Physiotherapeuten, Zahnärzte, Apotheker, Krankenhäuser, Pflegedienste, u.a. Ziel der Medizinischen Versorgungszentren ist es unter anderem, den Patienten eine besondere Versorgungsqualität "aus einer Hand" zu bieten.


Myko-

Wortteil: Pilz-


Myofunktionelle Störung

Störungen der Muskelfunktion, des Spannungszustandes des Muskels oder der harmonischen Bewegungsabläufe im Mund-Nasen-Gesichts-Rachenbereich (= orofazialer Bereich)


Myofunktionelle Therapie

Die Myofunktionelle Therapie ist eine hauptsächlich logopädische, seltener auch von Kieferorthopäden praktizierte, Behandlung zur Entwicklung eines korrekten Schluckvorganges im Falle eines diesbezüglichen Fehlverhaltens. Der Wortteil "myo-" bedeutet "Muskel(gewebe)". Die Abkürzung für Myofunktionelle Therapie ist "MFT".

Von myofunktionellen Störungen können die äußere und innere Muskulatur des Mundes betroffen sein. Die Störungen bestehen darin, dass Muskelspannungen und Bewegungsabläufe beeinträchtigt sind. Dies äußert sich beispielsweise in einer falschen Zungenruhelage, falschen Schluckmustern, Störungen der Aussprache. Die Ursachen solcher Störungen, die mittels myofunktioneller Therapie behandelt werden können, sind vielfältig und werden meist im Säuglingsalter entwickelt. Ursachen können unter anderem Flaschenernährung mit ungeeignetem Sauger oder Gewohnheiten wie Daumenlutschen oder Nägelkauen sein. Myofunktionelle Störungen können aber auch durch Vererbung erworben werden.

Myofunktionelle Störungen lassen sich therapieren. Die hierzu angewandten so genannten Myofunktionellen Therapien (MFT) führen vornehmlich Logopäden oder Sprachheilpädagogen durch. Das Therapieziel der Myofunktionellen Therapie ist die unwillkürliche Beherrschung eines korrekt ablaufenden Schluckvorganges auf der Basis einer ausgeglichenen Gesichtsmuskel-Balance und wird in folgenden wesentlichen Schritten, die individuell zu variieren bzw. zu gewichten sind, erreicht:

Zunächst muss ein eventuell noch vorhandenes Lutschverhalten an Fingern, Schnullern oder anderen Objekten abgewöhnt werden.

Als nächstes ist die Bewusstmachung und Einübung der korrekten Zungenruhelage notwendig. Dazu eignen sich in erster Linie gezielte Übungen zur Flexibilisierung und Stärkung der Zungen- und Gesichtsmuskulatur. Ergänzt wird dieser Therapiefortschritt durch spezielle Übungen der Myofunktionellen Therapie für den Mittelteil der Zunge.

Der nächste Schritt besteht in der Einübung des korrekten Schluckvorgangs durch bewusstes Schlucken zunächst fester Nahrung. Dann erfolgt die Erweiterung der Fähigkeit des bewussten Schluckens von Flüssigkeiten. Erst wenn die Fähigkeit, bewusst richtig zu schlucken, vollständig entwickelt ist, muss dieses neue Verhalten automatisiert werden, um das bisherige falsche Schluckverhalten nachhaltig zu ersetzen.


Myom

Gutartiger Tumor des Muskelgewebes (meist der Gebärmutter), der eine Größe von 15 cm und mehr erreichen kann und bei jeder 3. bis 4. Frau auftritt. Bei 25% bleibt er beschwerdefrei. Weibliche Geschlechtshormone können das Wachstum beeinflussen.


Myopathie

nichtentzündliche Muskelerkrankung; unterschiedlichste Ursachen (z.B. erblich, ernährungsbedingt, u.a.)


Myopie

Kurzsichtigkeit; entfernte Gegenstände werden nur unscharf erkannt. Meist ist der Augapfel zu lang.