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Labordiagnostik (fachgebunden)

Fachgebundene Labordiagnostik umfasst die Durchführung und Auswertung labordiagnostischer Verfahren, die in Zusammenhang mit dem medizinischen Fachgebiet des jeweils ausführenden Arztes stehen.


Lachgasanalgesie

Lachgas ist ein farbloses Gas und besteht aus der chemischen Verbindung von Stickstoff und Sauerstoff. Die Lachgasanalgesie war bis in die 1960er Jahre eine weit verbreitete Narkoseart bei zahnmedizinischen Behandlungen. Zwischenzeitlich vernachlässigt, wird die Narkose mit Lachgas in jüngster Zeit wegen vieler Vorteile bei gezielter sachgemäßer Anwendung wieder entdeckt.


Lähmungstherapie

Eine motorische Lähmung resultiert in der Unfähigkeit, Muskeln zu aktivieren. Lähmungen haben sehr unterschiedliche Verläufe und können sich, je nachdem, was die Lähmung verursacht hat, auch innerhalb von Wochen oder Monaten wieder zurückbilden.

Der Begriff der Lähmungstherapie umschreibt Anwendungen der Physiotherapie bzw. physikalische Behandlungen, die die Muskulatur trainieren sowie die Beweglichkeit fördern. Mit der Lähmungstherapie soll die Bewegungsfähigkeit bei Lähmungen zum Beispiel nach einem Schlaganfall oder bei Multipler Sklerose wiederhergestellt oder gebessert werden. Im Rahmen der Lähmungstherapie kann beispielsweise die Elektrotherapie zur Anwendung kommen. Mit ihr werden Muskeln gezielt stimuliert, es wird ein Zusammenziehen bzw. Anspannen relevanter Muskeln erreicht, das aus eigener Kraft des Patienten nicht möglich ist.


Landau-Kleffner-Syndrom

Sprachstörungen mit Epilepsie, wobei die Krankheitsursachen unklar sind. Das Landau-Kleffner-Syndrom tritt im Alter zwischen 3 und 7 Jahren en, wobei das Kind seine erworbenen sprachlichen Fähigkeiten verliert und zu epileptischen Anfällen neigt.


Laparoskopie

=Bauchspiegelung
Betrachtung des Bauchraums mit einem Endoskop durch einen kleinen Bauchschnitt oder den Bauchnabel. Hierbei sind auch kleinere Operationen möglich, wie etwa Blinddarm- oder Gallenblasenentfernung.


Laryngektomie

operative Entfernung des Kehlkopfes; z. B. bei Kehlkopfkrebs


Laryngoskopie

Kehlkopfspiegelung


LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis)

Lasermethode zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Die äußerste Hornhautschicht wird mittels einer Alkohollösung gelöst und weggerollt. Darunterliegendes Gewebe wird per Laser korrigiert. Anschließend wird die Hornhaut zurückgerollt.
Geeignet bei dünner Hornhaut.
Geeignet bei Fehlsichtigkeiten von etwa -6 bis +3 Dioptrien.


Laser-Zahnheilkunde

Teilbereiche der Zahnmedizin, in welchen Laser erfolgreich eingesetzt werden. Dabei übernimmt der Laser die Funktion klassischer Instrumente, z. B. Laser als schmerzfreies Skalpell, eröffnet aber auch völlig neue Behandlungsmöglichkeiten. Der Laser wird in der Zahnheilkunde unter anderem zur schmerzfreien Kariesentfernung angewendet. In der Chirurgie findet er beim Entfernen von Hautwucherungen oder nahtlosen Verschließen von Wunden Verwendung. In der Parodontologie kann mit Laser eine Reinigung der Zahntaschen durchgeführt werden. Auch die Sterilisation der Wurzelkanäle im Rahmen einer Wurzelbehandlung (Endodontie) ist ein wichtiges Einsatzgebiet von Lasern.


LASIK (Laser In Situ Keratomileusis)

Lasermethode zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Die obere Hornhauthälfte wird aufgeschnitten und zur Seite geklappt. Darunterliegendes Gewebe wird per Laser korrigiert. Anschließend wird die Hornhaut zurückgeklappt.
Geeignet bei Fehlsichtigkeiten von etwa -10 bis +4 Dioptrien.


Läsion

Verletzung bzw. Störung einer Funktion im lebenden Organismus; bei Hauterkrankungen werden auch Erscheinungsbilder wie Bläschen, Krusten u.a. Läsion genannt.


LDL

(engl.); Low Density Lipoproteins; aus Eiweiß und Fetten bestehende Moleküle mit geringer Dichte.


Lea Contraceptivum

Das Lea Contraceptivum (eine Weiterentwicklung der Portiokappe) ist eine tassenförmige Silikonkappe mit 5,5cm Durchmesser (Einheitsgröße), an der sich eine Rückholschlaufe und ein Ventil befindet, durch das Sekrete ablaufen können.
Diese Kappe wird beidseitig mit einem spermienabtötenden Gel bestrichen, zusammengedrückt und mit der Öffnung nach oben tief in die Scheide eingeführt, wo sie auf den Muttermund geschoben wird und sich festsaugt. Dies sollte etwa eine Viertelstunde vor dem Geschlechtsverkehr geschehen. Bei wiederholtem Geschlechtsverkehr ist keine erneutes Einstreichen mit Spermizid erforderlich. Nach dem Verkehr sollte das Lea noch mindestens 8, maximal aber 48 Stunden in der Scheide bleiben, es sei denn, die Menstruation setzt ein.
Zum Entfernen fasst man mit dem Finger die Schlaufe, dreht etwas, um den Unterdruck zu lösen, und zieht die Kappe heraus.


Legasthenie

Lese-Rechtschreib-Schwäche


Legierung

Der Begriff "legieren" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie "verbinden" oder "vereinigen". Eine Legierung ist ein Gemenge aus chemischen Elementen, wobei mindestens ein Element ein Metall ist.


Leichttherapie

Nicht mehr gebräuchliche Bezeichnung für die Anfangsbehandlung bei akuter Zahnfleischentzündung. Eine akute Zahnfleischentzündung kann die mögliche Vorstufe einer Zahnbettentzündung sein (Parodontitis).


Leistungskatalog

Der Leistungskatalog ist im Sozialgesetzbuch V (SGB V) nur als Rahmenrecht vorgegeben: Im Gesetz steht, dass der Versicherte einen Anspruch auf Krankenbehandlung hat.

Hierzu zählt insbesondere die ärztliche, zahnärztliche und psychotherapeutische Behandlung, die Versorgung mit Arznei-, Verbands-, Heil- und Hilfsmitteln, die häusliche Krankenpflege, die Krankenhausbehandlung sowie die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und sonstige Leistungen. Außerdem ist geregelt, dass die Leistungen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein müssen und das Maß des Notwendigen nicht überschreiten dürfen.
(Quelle:ZVK)


Leitlinien

Leitlinien sind systematisch entwickelte Handlungsempfehlungen, die Ärzte und Patienten bei der Entscheidungsfindung über die angemessene Behandlung einer Krankheit unterstützen. Als wichtiges Instrument der evidenzbasierten Medizin geben sie den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der in der Praxis bewährten Verfahren wieder.

Der Arzt bekommt verlässliche Entscheidungshilfen an die Hand: Welche Diagnosemethoden haben sich bewährt, welche Arzneimittel haben ihren Nutzen in Langzeitstudien bewiesen, welche Therapien sind nachweislich wirksam?
(Quelle:ZVK)


Leukämie

Blutkrebs


Leukonychia trichophytica

weiße, oberflächliche Nagelerkrankung; Infektion der oberen Schichten der Nagelplatte. Quelle: BVDD.


Leukozyten

Weiße Blutkörperchen, die für die Krankheitsbekämpfung im Körper zuständig sind.


Lingualtechnik

ist eine besondere Art der Anwendung von Brackets, die hierbei auf der Innenseite der Zähne befestigt werden. Die Lingualtechnik zählt zu den festsitzenden unsichtbaren kieferorthopädischen Apparaturen.


Linguistik

Sprachforschung


Lipide

Sammelbezeichnung für Fette und fettähnliche Stoffe


Lipide

Sammelbegriff für eine Vielzahl von Naturstoffen, deren Aufbau zwar variiert, jedoch bezüglich wichtiger Eigenschaften übereinstimmen. Und zwar sind alle Lipide wasserunlöslich und lassen sich nur mit besonderen Lösungsmitteln aus Zellstrukturen herauslösen. Viele von ihnen sind wegen der hohen Grenzflächenaktivität für den Aufbau biologischer Membranen von großer Bedeutung. Die Lipide werden in Fette und „Zusammengesetzte Lipide“ (fettähnliche Stoffe) untergliedert.


Lipödem

Verdickung / Schwellung des Fettgewebes unter der Haut


Lipom

Fettgewebsgeschwulst


Lipoproteine

Moleküle, die aus Eiweiß und Fetten bestehen; ermöglichen den Transport von wasserunlöslichen Fetten (z.B. von Cholesterin) im Blut.


Liposuction, Liposuktion

Fettabsaugung


Lithotripsie

Zertrümmerung von organischen Steinen wie Nieren-, Harnleiter-, Blasen-, Gallen- und Speichelsteinen.


Lobektomie

Entfernung eines Lungenlappens


Lokalanästhesie

örtliche Betäubung


Lokalanästhetika

Medikamente zur örtlichen Betäubung


Lokales Gesundheitsnetz: LOGNETZ

Die lokalen Gesundheitsnetze (LOGNETZe) der Deutschen Gesundheitsauskunft sind Zusammenschlüsse von niedergelassenen Hausärzten, Fachärzten, Zahnärzten, Therapeuten und Apotheken mit dem Ziel, die fachübergreifende, ambulante und wohnortnahe Versorgung zu verbessern und einen maßgeblichen Einfluss auf die Gesundheit der Menschen der Region zu gewährleisten.


Lokalisation

Lagebestimmung


Lumbago

Hexenschuss


Lumbalgie

Kreuzschmerzen


Lumbalpunktion

Entnahme von Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit (Liquor, Nervenwasser) aus dem Rückenmarkskanal zur Untersuchung auf Nerven- oder Hirnerkrankungen. Die Entnahme findet im Bereich der Lendenwirbel statt, da sich dort kein Rückenmark befindet.


Lungenemphysem

vergrößerte Lungenbläschen


Lupenbrille

Kombination aus Lupe und Brille, die vor allem in den Bereichen Medizin und Technik genutzt wird.


Luxation

Verrenkung


Lymphe

eiweißreiche, wässrige Flüssigkeit, die der Zell- und Gewebsernährung dient


Lymphödem

Lymphe = in den Lymphgefäßen enthaltene Flüssigkeit; Ödem = Flüssigkeitsansammlung im Gewebe;
Es gibt primäre Lymphödeme, die durch angeborene Funktionsstörungen entstehen, und sekundäre Lymphödeme, die z. B. nach bestimmten Operationen auftreten können.