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Kardiologie

Schwerpunkt der Inneren Medizin; Lehre vom Herzen und den Herzkrankheiten; (kardio- : Wortteil Herz-)


Karenz

Verzicht; Wartezeit


Karies

Zahnfäule. Die Zahnhartsubstanz wird zerstört, im weiteren Verlauf wird der Zahnnerv angegriffen. Unzureichende Mundhygiene fördert in starker Weise die Entstehung von Karies; es entsteht das umgangssprachliche "Loch im Zahn". Karies entsteht durch die Säure, welche von den Karies bildenden Bakterien produziert wird. Diese Säure bewirkt eine Entkalkung des Zahnschmelzes bis in das Zahninnere. Als Grundlage für ihre zerstörerische Wirkung benötigen die Bakterien Kohlehydrate, die in Form von Zucker in der Nahrung meist mehr als ausreichend vorhanden sind. Regelmäßige Zahnreinigung kann der Kariesbildung wirksam vorbeugen, ebenso der weitestgehende Verzicht auf Zucker in der Nahrung.


Karpaltunnelsyndrom

Einengung des Mittelarmnervs in der Handwurzel, was zu Schmerzen, Missempfindungen und Muskelschwäche der Hand führt.


Karzinom

bösartiger, allgemein als „Krebs“ bezeichneter Tumor


Kassenarzt

Jeder Vertragsarzt ist Mitglied einer Kassenärztlichen Vereinigung, die die von den Krankenkassen zur Verfügung gestellte Gesamtvergütung als Honorare an die Mitglieder auszahlt. Will sich ein Arzt als Vertragsarzt niederlassen, so darf er dies nur dort tun, wo es noch freie Arztsitze gibt (Bedarfsgerechte Versorgung).
(Quelle:ZVK)


Kassenärztliche Vereinigung

Alle Ärzte, die gesetzlich Krankenversicherte behandeln, müssen Mitglieder einer Kassenärztlichen Vereinigung sein. Diese hat dafür zu sorgen, dass die Versicherten in ihrer Region ausreichend und zweckmäßig versorgt werden. Von den Krankenkassen auf Länderebene erhalten sie dazu Geld. Das verteilen sie als leistungsbezogenes Honorar an die Ärzte.
(Quelle:ZVK)


Katarakt

Trübung der Augenlinse; Grauer Star


Katheter

Starres oder elastisches schlauchförmiges Instrument zur Einführung in Hohlorgane oder Blutgefäße (Blasenkatheter, Venenkatheter, u.a.); Katheter werden u.a. zur Entleerung, Spülung oder Einbringung von Heilmitteln oder Nahrung verwendet.


Kaufunktionsstörungen

Beschwerden im Kieferbereich, welche durch Störungen des Bewegungsapparates des menschlichen Kausystems - also insbesondere der Kaumuskulatur, Kiefergelenke und Kauflächen - hervorgerufen werden. Ursachen für Kaufunktionsstörungen können Überlastungsschäden durch Pressen, Reiben oder Knirschen der Zähne, rheumatische Erkrankungen oder Verletzungen sein.


KBV

Seit dem Jahr 2005 wird die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) – die Organisation, die auf Bundesebene alle Ärzte vertritt, die in ihren Praxen Kassenpatienten behandeln – von einem hauptamtlichen, zweiköpfigen Vorstand geleitet.
(Quelle:ZVK)


Keramik-Inlays

Inlays (Einlagefüllungen), die aus zahnfarbener Keramik hergestellt werden. Ein Keramik-Inlay wird nach einer beim Zahnarzt angefertigten Matrize im Zahnlabor erstellt und als vorbereiteter Zahnersatz unter Verwendung eines Kunststoffzements fast spaltfrei in den Hohlraum des betroffenen Zahnes eingeklebt.


Keratokonus

Besondere (kegelförmige) Art der Hornhautverkrümmung


Kiefergelenkanalyse

meint die besonders auf eine Schmerzentstehung im Kiefergelenk ausgerichtete Funktionsanlyse.


Kiefergelenkbehandlung

Gezielte Behandlung eines erkrankten Kiefergelenkes. Verspannungen der Kau-, Hals- und Nackenmuskulatur, Schluckbeschwerden, Geräusche und Schmerzen im Gelenk sowie starke Kopfschmerzen im Schläfenbereich deuten auf ein behandlungsbedürftiges Kiefergelenk hin.


Kiefergelenkdiagnostik

Wegen der Komplexität der Strukturen im Schädelbereich sollte eine klinische Untersuchung durch geeignete röntgenologische Verfahren ergänzt werden, um die Art und Schwere einer Kiefergelenkerkrankung fest zu stellen.


Kiefergelenkdysfunktion

Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von Erkrankungen des Kiefergelenks. Ursache von primären Kiefergelenkerkrankungen können Infektionen, Verletzungen oder Entwicklungsstörungen sein. Ursachen für sekundäre Kiefergelenkerkrankungen sind Funktionsstörungen bzw. Fehlstellungen; sie können bei Nichtbehandlung zu einer dauerhaften Schädigung des Gelenks führen.


Kiefergelenktherapie

Siehe Kiefergelenkbehandlung.


Kieferorthopädie

Kieferorthopädie (Abkürzung: KFO) ist ein Fachgebiet innerhalb der Zahnheilkunde, das sich mit der Erkennung, Verhütung und Behandlung von Fehlstellungen des Gebisses und des Kiefers befasst. Diese so genannten Anomalien sind nicht unbedingt angeboren. Ein Großteil der Fehlstellungen ist vermeidbar.

Die geschützte Bezeichnung „Kieferorthopäde“ darf ein Zahnarzt verwenden, wenn er nach seinem Studium eine mindestens dreijährige Weiterbildung durchlaufen und die anschließende Prüfung bestanden hat. Die Weiterbildung findet über Universitätskliniken und weiterbildungsberechtigte Kieferorthopäden statt.

Behandlungen können bis ins Erwachsenenalter hinein notwendig oder sinnvoll sein. In der Regel werden vor allem Kinder kieferorthopädisch behandelt, da der günstigste Zeitraum für kieferorthopädische Behandlungen in der Phase des Kieferwachstums liegt. Behandlungen bei Erwachsenen dauern meist erheblich länger als bei jungen Patienten. Damit sich Zähne nach der Behandlung nicht wieder in ihre alte Stellung zurückbewegen, ist eine „Retentionszeit“ zu berücksichtigen, in der das Ergebnis stabilisiert wird. Diese Retentionszeit kann sich bei Erwachsenen über mehrere Jahre erstrecken.

Fehlstellungen stellen ein ästhetisches Problem dar (gerade bei Erwachsenen spielen ästhetische Ansprüche oft eine große Rolle), können aber auch zu gesundheitlichen Schäden führen. So stellt bei eng- und schief stehenden Zähnen beispielsweise die Reinigung des Mundraumes ein Problem dar. Folge können Karies, Erkrankungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparats sein. Ein gestörter Zusammenbiss verursacht Probleme beim Abbeißen oder Kauen, kann aber auch Schmerzen und Schäden im Kiefergelenk hervorrufen.

Behandlungsplan und Apparaturen werden für den Patienten individuell angefertigt. Da Techniken und Materialien konsequent weiterentwickelt wurden, wird die kieferorthopädische Behandlung immer angenehmer für den Patienten; gleichzeitig werden die Ergebnisse immer optimaler. Es gibt festsitzende und herausnehmbare Behandlungsgeräte. Welche Behandlungsmethode angewandt wird, ist abhängig von der Art und Größe der notwendigen Zahnbewegungen. Während herausnehmbare Behandlungsapparate vom Patienten selber eingesetzt und entfernt werden können, werden festsitzende Apparaturen vom Arzt eingesetzt und herausgenommen.


Kieferorthopädische Apparatur

meint solche Hilfsmittel bzw. Techniken, welche vom Patienten dauerhaft im Mund oder an den Zähnen getragen werden zur Korrektur von Zahn- oder Kieferfehlstellungen dienen.


Kielbrust

Fehlbildung des Brustkorbs, bei der das Brustbein stark nach vorne gewölbt ist, ugs. auch "Hühnerbrust" genannt.


Kinder-Endokrinologie und -Diabetologie

Kinder-Endokrinologie und -Diabetologie umfasst die Erkennung, Behandlung und Nachsorge von Erkrankungen der inneren Drüsen bei Kindern und Jugendlichen, beispielsweise Störungen des Wachstums, der Gewichtsentwicklung oder der Geschlechts- und der Pubertätsentwicklung, aber auch die verschiedenen Diabetes-Formen einschließlich der unterschiedlichen Formen der Insulinbehandlung bei Kindern und Jugendlichen, oder auch Ernährungsberatung.


Kinder-Gastroenterologie

Kinder-Gastroenterologie umfasst Vorbeugung, Erkennung, nicht-operative Behandlung und Nachsorge von angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Verdauungstraktes einschließlich Leber, Gallenwege und Bauchspeicheldrüse bei Kindern und Jugendlichen, aber auch die Erkennung und Behandlung von Ernährungsstörungen oder die Nachsorge und Langzeitbetreuung von Kindern mit Lebertransplantation.


Kinder-Nephrologie

Kinder-Nephrologie umfasst die Vorbeugung, Erkennung, nicht-operative Behandlung und Nachsorge von Erkrankungen der Niere und ableitenden Harnwege bei Kindern und Jugendlichen. Dazu gehören Dialyse und andere Blutreinigungsverfahren bei Vergiftungen oder Stoffwechselerkrankungen oder auch die Nachsorge und Langzeitbetreuung von Kindern mit Nierentransplantation.


Kinder-Orthopädie

Kinder-Orthopädie umfasst die Vorbeugung, Erkennung, operative und nicht-operative Behandlung von Erkrankungen, Verletzungen, Verletzungsfolgen sowie angeborenen und erworbenen Formveränderungen und Fehlbildungen des Bewegungsapparates (also der Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen) im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter.


Kinder-Pneumologie

Kinder-Pneumologie umfasst die Vorbeugung, Erkennung, nicht-operative Behandlung und Nachsorge von angeborenen und erworbenen Erkrankungen der Lunge, der oberen und unteren Atemwege und des Brustfells sowie der damit verbundenen, allergischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen.


Kinder-Rheumatologie

Kinder-Rheumatologie umfasst die Vorbeugung, Erkennung, nicht-operative Behandlung und Nachsorge von Erkrankungen des „rheumatischen Formenkreises“ bei Kindern und Jugendlichen. Der rheumatische Formenkreis ist eine Zusammenfassung unterschiedlicher Krankheiten des Stütz- und Bewegungsapparates, zum Beispiel entzündlich-rheumatische Erkrankungen (u. a. akutes, rheumatisches Fieber oder Rheumatoid-Arthritis), degenerativer Rheumatismus (u. a. Arthrosen) oder Weichteilrheumatismus.


Kinder- und Jugendpsychotherapeut / -therapeutin

Psychotherapeutin / -therapeut mit einer Ausbildung, die auf die psychotherapeutische Behandlung von Kindern und Jugendlichen spezialisiert ist. Anders als bei den Erwachsenenpsychotherapeuten ist diese Bezeichnung nicht an eine ärztliche Approbation oder ein abgeschlossenes Psychologiestudium gebunden. Auch Diplom-Pädagogen/innen und Diplom-Sozialpädagogen/innen mit zusätzlicher staatlich anerkannter Ausbildung in Psychotherapie dürfen sich als Kinder- und Jugendpsychotherapeut / -therapeutinnen bezeichnen (s. auch Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie).
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie


Kinder- und Jugendzahnheilkunde

Die Kinder- und Jugendzahnheilkunde nimmt in dem Bereich der Zahnmedizin aus unterschiedlichen Gründen einen besonderen Platz ein. Kinder und deren Gebiss befinden sich in einer Wachstumsphase. Allein schon aus diesem Grund unterscheidet sich die Behandlung eines Kindes von der eines Erwachsenen. So hat in der Kinder- und Jugendzahnheilkunde die Prävention, also Vorsorge, eine große Bedeutung. Mögliche Versäumnisse, was die Beobachtung und Erkennung von Zahnfehlstellungen oder die Vermeidung von Karieserkrankungen anbetrifft, können sich später im Erwachsenenalter negativ auswirken. Beispiel Milchzähne: Das Milchzahngebiss ist anders beschaffen als das Gebiss eines Erwachsenen. Milchzähne – die ersten Zähne des Kleinkindes, die ab dem sechsten Lebensmonat aus dem Zahnfleisch treten – sind heller als die bleibenden Zähne. Der Aufbau des Zahnschmelzes unterscheidet sich von dem eines Erwachsenen-Zahnes, was dazu führt, dass Milchzähne bei Kariesbefall schneller zerstört werden. Auch ist es wichtig, als behandelnder Zahnarzt - am besten im Zusammenspiel mit den Eltern - von Anfang an darauf hinzuwirken, dass Kinder Vertrauen zur „fremden Zahnarztpraxisumgebung“ fassen, Angstgefühle erst gar nicht entstehen. Also spielt in der Kinder- und Jugendzahnheilkunde auch die Psychologie eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Im besten Fall sollte der erste Zahnarztbesuch für das Kind zum positiven Erlebnis werden, das dazu führt, dass das Kind und der Jugendliche gern wieder in die Praxis kommen. Kind- und jugendgerechte Beratung und Behandlung sind Voraussetzung hierfür. Weitere interessante Informationen finden Sie im Menüpunkt "Patientengruppe Kinder" der Deutschen Zahnarztauskunft.


Kinesiologie

Kinesiologie ist ursprünglich die Lehre von den inneren und äußeren Bewegungen und dem Bewegt-Sein des Menschen (kinein = bewegen, Logos = Lehre).
Kinesiologen arbeiten mit dem Wissen um die Zusammenhänge zwischen Muskeln, Organen, Gefühlen und Denkstrukturen. Sie spüren Stress und Blockaden in diesen speziellen Bereichen auf.
Ziel der Arbeit ist, blockierte Energien in den Fluss zu bringen, und das harmonische Zusammenspiel - das gesunde Gleichgewicht - dieser Funktionen wieder herzustellen. Dies geschieht in so genannten "Balancen".
Die Kinesiologie ist eine der modernsten Methoden zur Stress-Reduktion.
Kinesiologische Techniken fließen in viele Berufe ein: bei Ärzten, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Heilpraktikern. Diese umgrenzen durch spezielle Muskeltests genau ihre Behandlungsschritte.
Berufsbegleitend wird Kinesiologie zur Verbesserung von Leistungen und Fähigkeiten am Arbeitsplatz angewendet.


Klassische Massagetherapie (KMT)

Kombination aus verschiedenen Griffen, die eine bessere Durchblutung, Lockerung und Entkrampfung bewirken soll. Sie wird hauptsächlich bei Verspannungen, Muskelschmerzen und durch Verspannungen hervorgerufene Kopfschmerzen am Rücken und den Extremitäten eingesetzt.


Klimakterium

Wechseljahre der Frau; Die Wechseljahre bezeichnen eine Übergangsphase, in der eine hormonelle Umstellung (beispielsweise der Rückgang des Östrogens) stattfindet und die Regelblutungen langsam aufhören. Das Klimakterium kann mehrere Jahre dauern und ist oft mit Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen verbunden. Das Alter, in welchem die Wechseljahre beginnen, kann stark schwanken, liegt aber gewöhnlicherweise zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr.


Klinisch Orientierte Psychomotorik

Die Klinisch Orientierte Psychomotorik (KOPM) ist ein physiotherapeutisches Behandlungskonzept. Dieses Behandlungskonzept befasst sich mit dem engen Zusammenspiel zwischen Seele (Psyche) und Bewegung (Motorik).


Knochendichte

Wird als das Verhältnis der mineralisierten Knochensubstanz zu einem bestimmten Knochenvolumen definiert. Sie macht eine Aussage über die Festigkeit der Knochen. Die Knochendichte hängt von vielen individuellen Einflüssen ab. Sie nimmt bei Kindern und Jugendlichen sowie darüber hinaus kontinuierlich zu, bis sie im Alter zwischen 25 bis 30 Jahren den Maximalwert erreicht. Dieser Maximalwert liegt bei Männern durchschnittlich ca. 30% höher als bei Frauen. Im weiteren Lebenslauf nimmt die Knochendichte mit zunehmenden Alter stetig ab, wobei diese Abnahme bei Frauen jenseits der 50er besonders stark sein kann, so dass es zu einer Osteoporose kommen kann. Männer sind weniger gefährdet.


Knochendichtebestimmung

Oder Knochendichtemessung heißt mit dem Fachbegriff Densitometrie, wobei dieser allgemein die Messung der Dichte eines Gewebes bezeichnet. Im engeren Sinne ist damit auch die Messung der Knochendichte gemeint, für die derzeit drei verschieden Methoden zur Verfügung stehen.
1. Die weit verbreitete Standardmethode (DEXA), welche mittels Röntgenstrahlen bei relativ geringer Strahlenbelastung eine standardisierte regelmäßige (z.B. jährlich) Messung ermöglicht. Allerdings lässt sie eine beginnende Knochendichteabnahme im Frühstadium nicht erkennen.
2. Die Quantitative Computertomographie ist zur Erkennung einer beginnenden Knochendichteminderung geeignet. Allerdings verursacht sie höhere Kosten und Strahlenbelastung.
3. Die Quantitative Ultraschallmessung weist keine Strahlenbelastung auf, ergibt allerdings weniger interpretationssichere Ergebnisse als die beiden anderen Methoden.


Kofferdam

Gummituch, das den zu behandelnden Zahn gegenüber der Mundhöhle isoliert und trockenes und sauberes Arbeiten ermöglicht.


Kognition

Kognition ist eine allgemeine Bezeichnung für den Komplex von Wahrnehmung, Denken, Erkennen, Erinnern. Kognitive Funktionen können gestört sein und äußern sich z.B. als Gedächtnis- oder Denkstörung.
(Quelle: ZVK)


Kolonie

Ansiedlung


Koloskopie

Spiegelung des Dickdarms mit einem speziellen Endoskop (Koloskop)


Komorbidität

Unterschiedliche, eigenständige Krankheitsbilder, die gleichzeitig bei einem Patienten beobachtet werden.


Komposit

(lat. compositum = Zusammengesetztes); allgemein: zusammengesetzte Materialien; in der Zahnmedizin: Materialien für Füllungen, zusammengesetzt aus mehrerern Kunststoffen.


Kompression

Zusammendrückung


Kondensation

Verdichtung, Verflüssigung


Kondition

körperliche Leistungsfähigkeit


Kondom

Das Kondom wird unmittelbar vor dem Geschlechtsverkehr übergerollt, sodass kein Kontakt zwischen dem Sperma und der Scheide zustande kommen kann.
Es schützt vor jeglichen sexuell übertragbaren Krankheiten. Man sollte darauf achten, dass das Kondom ein Prüfsiegel hat, nicht abgelaufen ist und richtig gelagert wurde. Denn durch Temperaturschwankungen oder Lagerung im Portemonnaie kann der Latex porös werden.


Konfektionsware

Fertigware


Konfusion

Verwirrung, Zerstreuung, Durcheinander


Konisation

Operative Entnahme eines kegelförmigen Gewebestückes aus dem Muttermund. Wird bei beginnendem Gebärmutterhalskrebs durchgeführt.


Konjunktivitis

Bindehautentzündung


Konkrement

Festes Gebilde im Körper, das durch die Ablagerung gelöster Substanzen entstanden ist (z.B. Gallenstein). In der Zahnmedizin: Ablagerungen auf der Wurzeloberfläche.


Konservierende Zahnheilkunde

Die konservierende Zahnheilkunde beschäftigt sich mit vorbeugenden und therapeutischen Maßnahmen, welche Zähne in ihrer Form und Funktion erhalten oder wieder herstellen helfen, ohne künstlichen Ersatz zu verwenden. Die Zahnerhaltungskunde umfasst mehrere Gebiete: Prophylaxe, Fissurenversiegelung, Endodontie, u. a.


Kontaktallergie

Allergieform, die sich durch Hautausschlag äußert und durch direkten Hautkontakt mit dem allergieauslösenden Stoff ausgelöst wird.


Kontamination, kontaminiert

Verunreinigung durch chemische Substanzen, Mikroorganismen, biologische Gifte, u.a.


Kontinenz

von lat.: 'continentia' = Zurückhaltung, Selbstbeherrschung; in der Medizin: Fähigkeit, Körperausscheidungen zurückzuhalten


Kontinuität

Zusammenhang; lückenloses Ineinanderübergehen von z.B. Geweben


Kontraindikation

Gegenanzeige; Umstände (z.B. eine bestimmte Krankheit), die eine therapeutische Maßnahme, welche ansonsten angeraten wäre, verbieten.


Kontraktion

das Sichzusammenziehen


Kontrastmittel

diagnostische Hilfsmittel bei bildgebenden Verfahren (z.B. Röntgendiagnostik) zur Darstellung von Körperstrukturen


Konzeption

Empfängnis; Vereinigung von Ei- und Samenzelle


Koordination

Abstimmen und Zusammenwirken von Funktionen. Koordinierte Bewegungsabläufe zeichnen sich durch ein gut funktionierendes Zusammenspiel von Bewegungen v. a. in Bezug auf Bewegungsökonomie, -genauigkeit, -rhythmus aus.
(Quelle: ZVK)


Koronarsport

Speziell überwachter Sport für Herzpatienten
(Quelle: ZVK)


Kosmetik

Schönheitspflege


KPQM

KV-Praxis-Qualitäts-Management; Praxisqualitätsmanagementsystem der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe


KPT-Laser

Der KPT-Laser findet Anwendung bei Gefäßveränderungen, beispielsweise in der Urologie oder der Dermatologie (bei Feuermalen, Äderchen, etc.). Hierbei wird das Gewebe verdampft, wobei umliegendes Gewebe keinen Schaden nimmt. Bei dieser Lasermethode treten Blutungen oder Pigmentstörungen seltener auf, als bei anderen.


Kraft

Kräfte sind ein gedankliches Konzept der Physik, zu beobachten und zu messen ist die Wirkung von Kräften. Auch Bewegungen des menschlichen Körpers sind sichtbare Wirkungen von Kräften. Der angemessene Umgang mit Kraft und die Kräftigung der Muskulatur ist wichtiger Bestandteil in der physiotherapeutischen Arbeit.
(Quelle: ZVK)


Krankengymnastik

Krankengymnastik = Physiotherapie. 1994 wurde mit der Novellierung des Berufsgesetzes (Novelle = Gesetzesnachtrag) im wiedervereinigten Deutschland eine einheitliche Ausbildung geschaffen und gleichzeitig die Berufsbezeichnung "Krankengymnast" durch die international übliche Bezeichnung "Physiotherapeut" ersetzt.

Krankengymnastik hat in der Regel weniger einen präventiven Charakter, sondern eher einen krankheitsbegleitenden. Besonders in der Rehabilitation findet die Krankengymnastik zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.

Die klassische Krankengymnastik befasst sich schwerpunktmäßig mit Haltungsschäden und Schäden am Bewegungsapparat. Um diese zu behandeln, steht dem Krankengymnasten oder Physiotherapeuten ein großes Spektrum an Methoden zur Verfügung, die an speziellen Schulen in mehrmonatiger oder -jähriger Ausbildung gelehrt werden. Aber die Krankengymnastik kann noch mehr. So gibt es z.B. Übungen zur Förderung der Herz-Lungenfunktion und auch in der Schwangerschaftsbegleitung hat die Krankengymnastik einiges zu bieten.

Krankengymnastik ist dafür zuständig, physische Defizite auszugleichen, die für Schmerzen oder Krankheiten verantwortlich sind. Eine zu schwache Rückenmuskulatur ist beispielsweise nicht ausreichend in der Lage die Wirbelsäule zu unterstützen. Hier kann die Krankengymnastik Abhilfe schaffen.

Krankengymnastik ist auch dafür zuständig, fehlerhafte Haltungen, wie zum Beispiel das Sitzen über einen längeren Zeitraum an einem PC, zu verbessern. Auch bei falschen Bewegungsmustern, wie dem Anheben von Lasten, kann die Krankengymnastik korrigierend ansetzen.

Die Vielzahl an Therapien, die die Krankengymnastik bietet, dient unter anderem der Dehnfähigkeit und dem Aufbau der Muskeln und der Beweglichkeit der Gelenke im Speziellen und damit auch des gesamten Bewegungsapparates. Darüber hinaus kann die Krankengymnastik auch positive Verbesserungen des gesamten Herz-Kreislaufsystems hervorrufen.


Krebs

umgangs-/allgemeinsprachliche Bezeichnung für einen bösartigen Tumor (Tumor = Schwellung, Geschwulst bei Körpergeweben).


Krebsfrüherkennung

"Krebs" ist die umgangssprachlich verwendete Bezeichnung für bösartige Tumoren, so genannte Malignome (maligne = bösartig). Die Krebsfrüherkennung gehört zu den Vorsorgeuntersuchungen. Dies sind gezielte medizinische Untersuchungen zur Vorbeugung und Früherkennung von Gesundheitsschäden und Krankheiten.

Krebserkrankungen gehören zu den Haupttodesursachen unserer Zeit. Früh genug erkannt, können Krebserkrankungen dennoch gut therapiert werden. Fatal ist, dass oft im frühen Stadium einer Krebserkrankung keine Symptome spürbar sind. Gerade dieser Umstand spricht für die Wichtigkeit von Maßnahmen zur Krebsfrüherkennung.

Krebs und die Entstehung unterschiedlicher Krebsarten sind Bereiche, die weltweit erforscht werden. Sehr vieles im Zusammenhang mit Krebs ist noch unerforscht und nicht bekannt. Dennoch weiß man inzwischen, dass Krebs durch unterschiedliche Mechanismen entstehen kann. Bei Krebs können Vererbung, Strahlung, Schadstoffe und auch durch Virusinfekt übertragene Viren mit Tumorgenen eine Rolle spielen (Beispiel: Humane Papilloma-Viren als Auslöser des Gebärmutterhalskrebses).

Der Gebärmutterhalskrebs ist die mit am häufigsten auftretende gynäkologische Tumorerkrankung. Es gibt zwar Impfstoffe, die vor einer Infektion mit bestimmten HPV (Humanen Papilloma-Viren) schützen. Die Impfung, die für Mädchen und junge Frauen im Alter von 12 bis 17 Jahren angeraten wird, ersetzt jedoch keinesfalls die Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, denn weder ist der genaue Zeitraum bekannt, für welchen die Impfung Schutz bietet, noch deckt die Impfung alle HPV-Typen ab, die an einer Gebärmutterhalskrebs-Erkrankung beteiligt sein können. Frauen wird empfohlen, ab dem zwanzigsten Lebensjahr regelmäßig Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung durchführen zu lassen. Die Gynäkologische Exfoliativ-Zytologie beispielsweise umfasst die Durchführung und Auswertung frauenheilkundlicher Abstrichuntersuchungen zur Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses.

Die Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung sind kostenlos, das heißt werden von den Krankenkassen übernommen. Dennoch, so der Hinweis der Deutschen Krebsgesellschaft (http://www.krebsgesellschaft.de/re_frueherkennung_vorsorge,794.html), werden die Maßnahmen zur Krebsfrüherkennung verhängnisvollerweise nur von jeder zweiten Frau über 20 und jedem fünften Mann über 45 genutzt.


Krone

"Krone" meint zunächst den mit Schmelz bedeckten sichtbaren Teil des natürlichen Zahnes. Weiterhin wird auch ein künstlicher Ersatz der natürlichen Krone (oder eines Teils davon) als "Krone" bezeichnet. Im Gegensatz zu einer im oder am Zahn verankerten Füllung überzieht eine Krone den vorher geschliffenen Zahn als eine "schützende Hülle", welche mittels spezieller Befestigungselemente dauerhaft auf dem Zahnstumpf befestigt wird, nachdem sie im Zahnlabor vorgefertigt wurde.


Kryotherapie

Kältebehandlung; In der Kältebehandlung werden Eisbeutel, Kältepackungen, u.a. benutzt, um dem Körper lokal Wärme zu entziehen. Die Kältetherapie kann angewendet werden bei akuten Schmerzzuständen, Entzündungen, Schwellungen oder im Rahmen einer Reiztherapie.


KTQ®

Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen; Anbieter von Qualitätsmanagement-Systemen für Einrichtungen des Gesundheitswesens; KTQ® ist ein eingetragenes Warenzeichen.


Kupferkette

Die Kupferkette besteht aus 4 oder 6 auf einen Nylonfaden aufgereihten Kupferzylindern, je nach Größe der Gebärmutter.
Die kleine Version wirkt bis zu 3 Jahre, die große bis zu 5. Das eine Ende der Kette wird von innen in der Gebärmutter mit einigen Stichen angenäht (schmerzfrei), das andere Ende hängt frei. Das Kupfer setzt kontinuierlich Kupfer-Ionen frei, was Spermien abtötet und in der Gebärmutter eine entzündungsähnliche Reaktion auslöst. Hierdurch wird das Ei an der Einnistung gehindert.
Die Kupferkette ist auch als Notfalllösung, kurz nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr, einsetzbar.


Kupferspirale

Die Kupferspirale ist ein T-förmiges Kunststoffteil, um dessen Mittelstück Kupferdraht gewickelt ist. Sie kann während eine normalen gynäkologischen Untersuchung eingesetzt werden.
Der Sitz wird etwa jedes halbe Jahr per Ultraschall kontrolliert. Das Kupfer setzt kontinuierlich Kupfer-Ionen frei, was Spermien abtötet und in der Gebärmutter eine entzündungsähnliche Reaktion auslöst. Hierdurch wird das Ei an der Einnistung gehindert.
Die Kupferspirale ist auch als Notfalllösung, kurz nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr, einsetzbar. Im Falle einer Schwangerschaft muss sie jedoch entfernt werden.


Kurzwelle

Variante der Thermotherapie, da das bestrahlte Gewebe erwärmt wird. Häufige Anwendung bei Rheuma, Haut- und Muskelerkrankungen.